Die Geschichte des Manuka-Honigs aus Neuseeland

Die Erfolgsgeschichte des Manuka-Honigs beginnt im Jahr 1839, als Missionare die ersten Honigbienen nach Neuseeland brachten. Während die einheimischen Bienenarten keinen Honig produzierten, fanden die eingeführten Bienen in der neuseeländischen Flora ideale Bedingungen vor. Besonders die Manuka-Pflanze wurde schnell zu einer wertvollen Nahrungsquelle.

Für die Māori war Manuka schon lange ein Schatz („taonga“). Sie nutzten Blätter, Rinde und Harz als Naturmedizin – etwa gegen Fieber, Magenbeschwerden oder Hautverletzungen. Auch die britischen Siedler entdeckten die Pflanze: Schon Captain Cook ließ seine Mannschaft Tee aus den Blättern zubereiten.

Die erste kommerzielle Honigproduktion startete um 1870. Mit moderner Imkerei begann die gezielte Gewinnung von Manuka-Honig – einer einzigartigen Kombination aus Honig und den besonderen Eigenschaften der Manuka-Pflanze. Heute gilt er weltweit als Naturprodukt mit außergewöhnlichem Wert.

Sein hoher Gehalt an Methylglyoxal (MGO) macht ihn besonders – und auch kostbar, da er nur aus abgelegenen Regionen Neuseelands gewonnen wird und strengen Qualitätskontrollen unterliegt.

So ist Manuka-Honig mehr als nur ein Süssungsmittel: Er ist Teil der Kultur, Geschichte und Naturheilkunde Neuseelands – und inzwischen ein international geschätzter „flüssiger Schatz“.


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