Die bittere Wahrheit über gefälschten Honig – auch in der Schweiz

Wie man Honig fälscht – und warum das funktioniert

Honig gilt als gesunder, natürlicher Süßstoff – aber weltweit steckt in vielen Gläsern etwas anderes: billige Zuckersirupe. Der Grund: Zucker ist viel günstiger als Honig.
Die EU-Kommission meldete, dass laut Tests des JRC bis zu 46 % der importierten Honigproben gezuckert oder verfälscht waren cleanupthehoneymarket.comForschungszentrum der EU.
Das heißt: fast die Hälfte ist möglicherweise kein echter Honig.

Gefälscht wird mit Mais-, Reis-, Weizen- oder Zuckerrüben-Sirup. Zumeist sind die Honig-Sorten so gemischt, dass sie optisch und geschmacklich vergleichbar bleiben – und schwer als Fälschung zu erkennen sind.

🔬 ZDF enthüllt: Deutschland betrogen

In Deutschland analysierte das ZDF Honigmarken großer Supermarktketten wie Aldi, Lidl, Rewe, Penny und Edeka.
Das Ergebnis: kein einzig getestetes Produkt war völlig unverfälscht IamExpat in Germany.
Die Analyse erfolgte per DNA-Test– eine Methode, die erstmals effektiv Zuckersirup-Fälschungen entlarvt.
Die Supermarktketten bestritten die Ergebnisse – manche sprachen von weiterführenden internen Tests, die keine Auffälligkeiten gezeigt hätten.

🇨🇭 Auch Schweiz – SRF-Reportage schlägt Alarm

Die SRF-Sendung Kassensturz führte DNA-Analysen an 20 Honigmarken in der Schweiz durch – darunter Coop, Migros, Spar und Globus. Das erschreckende Ergebnis: nur drei Marken waren authentisch und unverdünnt Le News+1.
Auffällig: Alle drei sauberen Sorten stammten aus Schweizer Produktion. Importierte Billighonige enthielten häufig DNA-Fragmente exotischer Herkunft – ein Hinweis auf Beimischung oder Mischung.

Warum gerade die Schweiz betroffen ist

  • Die Schweiz verbraucht pro Kopf etwa 1,3 kg Honig im Jahr, zählt damit zu den Top-Konsumenten weltweit Le News+1.

  • Der lokale Markt kann nur etwa ein Drittel des Konsums decken – der Rest kommt aus Deutschland, Argentinien oder Mexiko.

  • Das Preisgefälle ist enorm – daher ist es für Fälscher hochprofitabel, billigere Importe mit geringem Aufwand zu diluieren Le News.

  • Schweizer Honig unterliegt höheren Qualitätskontrollen – etwa dürfen Bienen nicht mit Zuckerwasser gefüttert werden, anders als im Ausland Le News.


🧠 Handlungsempfehlungen für Verbraucher

  • Kaufe Schweizer Honig, insbesondere von lokalen oder zertifizierten Imkern.

  • Achte auf Herkunftsetiketten – reine Herkunft (z. B. „100 % Schweizer Honig“) ist vertrauenswürdiger.

  • Vermeide Billigimporte, besonders Anbietern mit niedrigem Preis bei unklares Herkunftsland.

  • Informiere dich über Labortests wie DNA-Analysen, die immer häufiger zur Echtheitsprüfung eingesetzt werden.


📋 Tabellarische Übersicht

Kategorie Erkenntnis
EU-Import-Honig Bis zu 46 % verdächtigt auf Fremdzuckeranteile reddit.com+1IamExpat in Switzerland+1
Test in Deutschland Alle getesteten Markt-Honige waren verfälscht IamExpat in Germanygogetfunding.com
Test in der Schweiz Nur 3 von 20 Marken echt - die restlichen zeigen Zeichen von Verdünnung Le NewsIamExpat in Switzerland
Schweizer Hersteller Unterliegen strengeren Regeln – z. B. kein Zuckerwasser erlaubt
Empfehlung Setze auf lokale, transparente Imker – nicht auf günstige Importware

🗣️ Fazit

Das süsse Gold kann bitter enden.
Gefälschter Honig ist keine Randerscheinung, sondern eine systemische Täuschung, die Verbraucher weltweit und auch in der Schweiz betrifft – wie ZDF und SRF belegen.

Nur der echte Honig aus kontrolliertem Ursprung bietet Geschmack, Qualität und Vertrauen.

👉 Deswegen ist Honighouse die Schnittstelle zwischen bewussten Konsumenten und echten 100 %-Honig-Anbietern.
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Ob beim Frühstück, im Tee oder in deiner Küche:
Verlass dich auf Honig, der wirklich Honig ist.


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